| Aktuelles

Ein Stück Heimat mitten in der Stadt

Am 18. September feierte die Wirkstatt Dreiheiligen nicht nur ihr erstes Jahr in den sanierten Räumlichkeiten, sondern auch 36 Jahre Wirksamkeit im Herzen von Innsbruck. Die Zukunft kann kommen!

In und rund um die Wirkstatt Dreiheiligen ging’s am 18. September hoch her. Kein Wunder, es gab ja auch genug zu feiern! Fast genau ein Jahr ist es her, dass die Klient_innen und Mitarbeiter_innen der Wirkstatt erstmals über den neuen Glanz an ihrer Stammadresse staunen durften: Zuvor waren die Räumlichkeiten in der Dreiheiligenstraße drei Monate aufwändig saniert worden – das Ergebnis kann sich bis heute sehen lassen. „Die hellen Räume sind super. Außerdem ist’s toll, dass wir jetzt endlich alle gemeinsam an einem Tisch sitzen und zusammen essen können“, lobte Wirkstatt-Klientin Hanna den Umbau, der – wie so vieles im slw – dank großzügiger Spenden möglich gemacht wurde. „Für die Renovierung haben wir fünf Jahre lang Spenden gesammelt: Genau 3337 Menschen haben insgesamt 119.902 Euro und 29 Cent gespendet“, rechnete slw-Geschäftsführerin Kristin Vavtar bei der Feier vor, um dann in die nunmehr 36-jährige Geschichte der Wirkstatt Dreiheiligen einzutauchen. 1990 begann diese in der Sillgasse 12, damals allerdings noch unter dem Namen „Servicebüro“. Der Umzug in die Dreiheiligenstraße erfolgte 1998, die Umbenennung in Wirkstatt Dreiheiligen geschah dann 2021.

Teil der Nachbarschaft
Was von vornherein da war, immer noch da ist und – hoffentlich – noch viele weitere Jahre bleiben wird, ist die Wirksamkeit, die hier gelebt wird. Menschen mit Behinderungen erleben in der Tagesstruktur mit Digital- und Copyservice ein sinnerfülltes Dasein, finden Erfüllung und erfahren Teilhabe. Mehr noch. „Unser Standort ist fein und ‚hoamelig‘. Deshalb ist hier auch immer was los. Viele unserer Kund_innen kommen aus der Nachbarschaft, von der auch wir ein wichtiger Teil sind“, freut sich die langjährige Wirkstatt-Leiterin Irmgard Santeler, die glücklich darüber ist, dass die Menschen aus dem Dreiheiligen-Team „gmeggt werden, so wie wir sind.“
Auch Soziallandesrätin Eva Pawlata ergriff das Wort und betonte, wie wichtig sie es findet, dass Menschen hier bestmögliche Betreuung  erfahren und mit ihrem Wirken Wirkung zeigen können. „Renovieren ist die eine Sache, doch noch viele wichtiger ist es, einen Ort zu beleben und sichtbar zu machen. All das ist hier geglückt“, lobte sie.
Bevor die Feier so richtig los ging, bedankte sich auch noch Claudia Herz (Gesamtleitung slw Innsbruck Tagesstruktur) bei allen, die „die Wirkstatt Dreiheiligen mit Leben erfüllen“ und mit so viel „Engagement und Herz“ bei der Sache sind.

Spiel, Spaß, Tanz
Richtig zur Sache ging’s dann auch beim gelungenen Ein-Jahres-Fest: Menschen aus der Nachbarschaft feierten gemeinsam mit Klient_innen, Mitarbeiter_innen und Unterstützer_innen des slw. Mittendrin statt nur dabei war auch Brigitte Winkler (Vorstand Verein slw), die das gelebte Miteinander sichtlich genoss. 
Die mitreißende Live-Musik der Band „2 and a half“ animierte dabei so manchen Gast zum ausgelassenen Shaken und Mitsingen. Die sportliche Party-Fraktion konnte sich wiederum am Tischtennistisch matchen. Beim spitzenmäßigen Buffett kamen dann eh wieder alle zusammen! Viele davon mit selbst gepresstem Button am Revers. Augenschmaus und Leckerbissen zugleich war dabei die coole Motivtorte, die extra von Salzburg importiert wurde: Danke an Hannas Eltern für die süße Überraschung! Dafür werdet ihr noch lange „gmeggt“.